02.03.2010 13:57 (0 Kommentare)

Demo gegen Jugendhilfekürzung

"Von welchem Jugendklub sind Sie denn, und was wollen Sie, also außer den Kürzungen mein ich"

Mit diesen verständnisvollen Worten begrüßte Frau Clauß, sächsische Staatsministerin für Soziales, die demonstrierenden Jusos vor demWaldhotel in Weinböhla. Bewaffnet mit Pfeifen, Seifenblasen undPlakaten, auf denen "wir sind mehr wert" und "keine Faxen für Sachsen"stand, zog eine kleine Gruppe der Jusos Sachsen vor das Hotel, in welchem vom 2.-3. März die sächsische Staatsregierung tagt, um unteranderem über die Kürzungen im Jugendhilfebereich zu beraten.

Doch bevor sich die Gruppe von Jusos aus Dresden, Meißen, Leipzig und Mittelsachsen lautstark bemerkbar machen konnte, musste sie den Kampfmit dem repressiven Staatsapparat aufnehmen. Nachdem wir des Platzesvor dem Hotel verwiesen wurden, mussten wir auch von dem provisorischen Bürger_innensteig weichen, denn wir drohten laut Aussage der netten Polizistin das gewaltige Verkehrsaufkommen in Weinböhla zu stören. Held_innenhaft führte Henning Homann, MdL die Gruppe an einen sicheren Ort, so dass wir für die vorbeifahrende Bevölkerung und die versammelte Landespresse keine Gefahr mehr darstellten aber noch genug Aufmerksamkeit erregten, um Fotograf_innen und Kameramenschen anzulocken.

Nachdem durch unseren Lärm die Staatregierung nicht fähig war in Ruhe zu tagen und Frau Clauß beim möglichen Streichholzziehen verloren hatte, begab diese sich ins Freie, um mit uns ein paar wärmende Worte zu wechseln und Verständnis für die Kürzungen zu werben.

Leider erfolglos! Wir Jusos Sachsen werden auch weiterhin Aktionen gegen die Jugendhilfekürzungen unterstützen und uns solidarisch mit allen Beteiligten zeigen, denn WIR SIND MEHR WERT!





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