09.02.2010 16:33 (0 Kommentare)
Jusos Sachsen kritisieren Kürzungsorgie der Landesregierung
Schwarz-Gelb opfert die Zukunft der jungen Menschen auf dem Altar der blinden Haushaltskürzungen
Die Jusos Sachsen kritisieren die geplanten Kürzungen der sächsischen Regierungskoalition im Bereich der Jugendhilfe scharf. Dazu erklärt Tino Bucksch, Landesvorsitzender der Jusos Sachsen: "Hier wird die Zukunft einer ganzen Generation mit einem Federstrich eingeschränkt. Haushaltskonsolidierung um ihrer Selbstwillen ist Maxime dieser Regierung. Verantwortliches Handeln im Sinne der jungen Menschen im Freistaat sieht anders aus."
Die Kürzung der Jugendpauschale um 30%, der überörtlichen Angebote sowie der Freiwilligendienste bedrohen die sächsische Jugendarbeit in ihrer Substanz.
"Wer eine Politik mit solch einer kurzfristigen Perspektive betreibt, muss sich nicht wundern, wenn aufgrund langfristiger Probleme wie Jugendkriminalität, rechter Gewalt und Drogenmissbrauch die Kosten für die fehlende Prävention später um ein Vielfaches höher sind. Hieran wird ein eklatanter Verantwortungsmangel der schwarz-gelben Regierung in Dresden deutlich", so Bucksch abschließend.
Kontakt: Mathias Müller, Tel.: 0172-37 77 24 1
Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD Sachsen sind der größte politische Jugendverband in Sachsen. Zur Zeit haben die Jusos ca. 1450 Mitglieder.
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