10.03.2010 17:49 (0 Kommentare)
So sieht Politikverdrossenheit nicht aus
3.500 Demonstrierende vor dem Landtag äußern Unmut mit Kürzungsplänen der Staatsregierung
Dresden. Die Jusos Sachsen erklären sich solidarisch mit den über 3.500 Demonstrierenden vor dem Landtag im Zuge der Plenumssitzung am Mittwoch in Dresden.
Betroffene Träger, Vereine, Initiativen und Jugendliche waren angereist, um ihren Protest gegenüber den Kürzungsplänen der sächsischen Staatsregierung Luft zu machen.
"Deutlicher kann es nicht zum Ausdruck kommen, dass die schwarz-gelbe Koalition eine blinde Konsolidierungspolitik auf dem Rücken der jungen Menschen im Freistaat betreibt. Wenn Jugendliche laut protestieren, dass die Kürzungen ihnen die Möglichkeit verwehrt sich kulturell, sozial und politisch zu engagieren und für andere Menschen einzusetzen, dann braucht man sich nicht wundern, wenn wir uns mit einem Phänomen wie Politikverdrossenheit auseinandersetzen müssen", so der Juso-Landesvorsitzende Tino Bucksch.
Die Jusos Sachsen setzen sich seit Jahren für eine Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements von Jugendlichen in Form von Freiwilligen Sozialem Jahr und anderen Formen ein.
"Wenn die Staatsregierung auf diese Art und Weise den Jugendlichen Zukunftsperspektiven bieten will, dann darf sie sich nicht wundern, wenn diese die schönen neuen Straßen dazu nutzt, den Freistaat zu verlassen. Integration in die Gesellschaft, Kampf gegen Rechtsextremismus und Demokratieverständnis werden auf diese Art nicht gefördert", so Bucksch abschließend.
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